Eine Pflanzenspirale für den Garten

In geometrische Formen geschnittene Pflanzen sind lebende Kunstwerke und wachsen in jedem Barockgarten. Auch im eigenen Garten erfreuen sie als toller Blickfang, vor allem Pflanzenspiralen sind sehr beliebt. Die Form wirkt kompliziert, lässt sich mit diesen Tipps aber auch von Garten-Anfängern gut schneiden und gestalten. Benötigt werden etwas Geschick, einfachste Hilfsmittel, das richtige Werkzeug und Zeit.

Voraussetzung, um aus einer Pflanze eine Spirale zu schneiden, ist eine kegelförmige Pflanze mit dichtem Wuchs und nur einem Mitteltrieb. Besteht eine Pflanze aus zwei oder mehr Trieben, scheidet sie für diesen Formschnitt aus. Der für den Formschnitt benötigte Pflanzenkegel lässt sich selbst heranziehen, indem man eine Schablone – im Prinzip eine Art Tipi-Zelt – aus Bambusstangen fertigt, in die die Pflanze hineinwächst. Überstehende Zweige werden so lange abgeschnitten, bis die Pflanze die gewünschte Kegelform gebildet hat. Zypressen, Eiben, Buchs oder Liguster: Geeignet sind Pflanzen mit kleinem Laub oder feiner Benadelung. Die beste optische Wirkung erzielt eine Pflanzenspirale ab einer Größe von 100 Zentimeter. Sobald es im Frühjahr wärmer wird und die Pflanzen mit dem Austrieb beginnen, kann mit dem Formschnitt begonnen werden. Wie oft geschnitten werden muss, hängt von der Wuchskraft der jeweiligen Pflanzensorte und der gewünschten Größe der Pflanzenspirale ab.

Quelle: STIHL